Aufmerksamkeit lenken

Was sehen Sie? Aufmerksamkeit lenken

Kategorien: Allgemein, Führung & Selbstführung, Selbstwirksamkeit & Selbstverantwortung

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Schauen Sie sich die Abbildung zu diesem Artikel an. Finden Sie möglichst schnell heraus, ob es in der Menge der Gesichter Abweichungen gibt.

Aufmerksamkeitsfokus

Sie haben vermutlich sowohl ein freudiges als auch ein ärgerliches Gesicht in der Abbildung entdeckt. Welches haben Sie als erstes wahrgenommen?

Das ärgerliche? Dann geht es Ihnen wie den meisten. Wir nehmen zuerst bedrohliche, unangenehme, gefährliche Objekte in unserer Umgebung wahr. Für unsere Sicherheit ist das von großem Vorteil. Denn ein Nichtbeachten von Gefahren und Bedrohungen kann sehr unangenehme Folgen haben.

Verpasst man hingegen angenehme Situationen, hat das kaum nachteilige Konsequenzen. Man holt das Versäumte einfach nach oder probiert etwas anderes aus.

So weit, so gut. Doch was passiert, wenn der eigene Aufmerksamkeitsfokus kaum mehr rauskommt aus unangenehm empfundenen Situationen? Wenn der eigene Scheinwerferkegel so verengt ist, dass fast alles um einen herum als störend, ärgerlich und übel empfunden wird? Dann werden auch vermehrt Gefühle wie Enttäuschung, Frustration, Selbstzweifel und Ärger erlebt. Das zehrt alles und kostet alles viel Energie.

Wer eher auf angenehme Situationen fokussiert ist, wird Freude, Interesse oder Neugierde empfinden. Das nährt und gibt Energie.

Aufmerksamkeit lenken

Aufmerksamkeit kann gelenkt werden.

Dazu eine kleine Übung:

Führen Sie eine einfache Tätigkeit aus, bei der Sie ein angenehmes Gefühl empfinden. Stellen Sie sich zum Beispiel einen Moment in die Sonne. Oder strecken Sie sich auf dem Sofa aus, singen Sie ein Lied oder umarmen Sie jemanden.

Dann halten Sie kurz inne und lauschen: Spüren Sie nach, wie sehr Sie sich freuen und wie angenehm das ist. Genießen Sie den Moment!

Führen Sie die Übung am besten täglich durch. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Angenehmes .

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