Das bin ich

Coach, Trainerin und Mediatorin sind meine Berufe. Studiert habe ich Wirtschafts­­­­psychologie und Sprachwissenschaften. Zu Beginn meiner Selbst­­­ständigkeit (2003) habe ich mich vor allem als Sprach­­­wissenschaftlerin verstanden. Mein Seminar­angebot bewegte sich rund um die Themen Kommunikation und Präsentation. Im Mittelpunkt standen die Fragen wie „Wie rede ich mit anderen?“, „Welche Gesprächsstrategien taugen für die verschiedenen Gesprächsanlässe wie Verhandlung oder Konflikt­­gespräch?“, „Wie präsentiere ich mich und mein Thema wirkungsvoll?“

Irgendwann fiel mir auf, dass es für ein gelingendes Gespräch natürlich wichtig ist, wie ich mit dem Gesprächspartner rede. Dass es dafür aber mindestens genauso wichtig ist, wie ich mit mir selbst rede. Denn es war völlig verblüffend zu beobachten, dass trotz toller Vorbereitung und Übung die Gespräche häufig gar nicht erst gesucht und damit auch nicht geführt wurden. Und zwar nicht, weil die Gesprächsstrategien unsinnig waren oder sie in der Praxis nicht funktionierten. Sondern weil das eigene Netz an Gedanken und Überzeugungen (Mindset) dagegensprachen.

Wer sich selbst einredet, keine Gehaltserhöhung verdient zu haben, oder glaubt, längst nicht so souverän wie der Gesprächspartner zu sein und deshalb sowieso keine Chance hat, torpediert sich selbst. Weil das so klar ist, habe ich andere Schwerpunkte gesetzt: Weg von Gesprächen mit anderen. Hin zu Gesprächen, die wir mit uns selbst führen. Hin zu Sätzen, die wir uns immer und immer sagen, bis sie zu inneren Überzeugungen geworden sind.

Mit anderen Worten:

Stimmt die mentale Haltung nicht, nützen alle Werkzeuge und Strategien nichts.

Sprichwörtlich am eigenen Leib habe ich die Wirkung meiner Selbstgespräche und limitierenden Überzeugungen erfahren, als ich mich vor fünf Jahren für einen großen Auftrag für ein Change-Management-Projekt bewarb. Ich wollte den Auftrag unbedingt, das Unternehmen wollte aber nicht unbedingt eine Sprachwissenschaftlerin. In einem Gespräch mit der Personalabteilung hieß es irgendwann „Wenn Sie doch BWL oder Wirtschaftspsychologie studiert hätten!

Auf der Fahrt nach Hause dachte ich bockig „Ihr könnt mich mal!“ Aber der Floh Wirtschaftspsychologie war in mein Ohr gehuscht und sorgte dafür, dass ich zu diesem Studiengang recherchierte. Alles, was ich darüber las, klang interessant, machte mich neugierig und weckte große Lust, mich mehr damit zu beschäftigen. Aber dadurch wurden auch innere Zweifel und Überzeugungen wach: Zu alt. Keine Zeit. Bringt doch sowieso nix.

Kurzum: ich habe dann doch studiert. „Zu alt“ habe ich als Glaubenssatz erkannt, „keine Zeit“ als Ausrede. Es war tatsächlich eine Ausrede. Ich habe meinen Master in Wirtschaftspsychologie in der Regelstudienzeit von zwei Jahren geschafft. Toll, oder?!

Seit 2020 bin ich außerdem Mediatorin (Univ.)

Klar. Stark. Selbstbewusst.

Das ist meine Devise für meine Coachings und Workshops für Führungskräfte und Projektmitarbeiter*innen.

Klar steht für Sichtbarmachen, Gedanken ordnen, Orientierung
Stark steht für Machen, Zuversicht (zurück)gewinnen, Freude am inneren Wachstum
Selbstbewusst steht für Gelassenheit, innere Freiheit, Wahlmöglichkeiten

Ich begleite Sie, gern auf Ihrem Weg vom Wollen zum Tun.

Du kannst nur das aus dem Ärmel schütteln, was du irgendwann mal hineingetan hast.
(Rudi Carrell)

Als Ihre Begleiterin im Coaching und in Workshops bestärke ich Sie darin, Ihren Ärmel mit dem zu füllen, was Sie brauchen, um sich selbst das zu geben, was nur Sie sich geben können:

Klarheit, Stärke, Selbstvertrauen.

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